Die Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster (GUT) hat bei ihrer Jahreshauptversammlung im November den Vorstand neu aufgestellt und dabei ein starkes Jahr Revue passieren lassen.
Das Wahljahr 2025 war für die GUT ein Erfolg: Mit 8,44 % stadtweit erzielte die Wählergemeinschaft ihr bestes Ergebnis seit der Gründung und zieht erstmals mit vier Ratsmitgliedern in den Stadtrat ein.
Im Vereinsvorstand gibt es personelle Veränderungen: Karoline Milch übernimmt als neue Vorstandssprecherin, an der Seite von Daniel Ponten, der im Amt bleibt. Edith Furtmann, die den Vorstand lange geprägt hat, bleibt als Beisitzerin aktiv. Ebenfalls zurück ist Ulrich Pokatilo, der nach mehreren Jahren Pause wieder als Beisitzer mitwirkt. Nach über zehn Jahren Vorstandsarbeit verabschiedete die GUT Robert Seifert – mit ausdrücklichem Dank für seinen langjährigen Einsatz.
Im Rat hat die vierköpfige Fraktion unter Fraktionssprecher Philipp Janßen ihre Arbeit aufgenommen. Ein Thema treibt die Fraktion dabei besonders um: der seit Jahren schleppende Fortschritt beim Neubau der weiterführenden Schulen in Tönisvorst. Was andere Kommunen längst angepackt haben, wartet hier noch immer auf eine Lösung – durch vermeidbare Verzögerungen und politischen Stillstand. Die GUT macht keinen Hehl daraus, dass sie das so nicht hinnehmen will. Hinzu kommt die angespannte Finanzsituation der Stadt – Folge einer strukturellen Unterfinanzierung der Kommunen durch Bund, Land und Kreis.
Für die kommende Zeit hat sich die GUT vorgenommen, auch jenseits des Wahlkampfes präsenter zu sein – mit Veranstaltungen, Vernetzungsangeboten und mehr Sichtbarkeit im Stadtleben.
