Wir über uns

Herzlich willkommen bei der Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster e.V.

Unabhängig von Bundes- oder Landespolitik engagieren sich in der Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster, Menschen unter dem Motto „Gemeinsam für unsere Stadt – GUT für Tönisvorst!“ Wir arbeiten für gemeinsame Ideen und Anliegen, aber in erster Linie für unsere gemeinsame Heimat – für Tönisvorst. Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über unsere Inhalte, unsere Ziele und die Menschen, die diese für Sie – oder am besten mit Ihnen – erreichen wollen. Erfahren Sie wer wir sind und was wir wollen Und wann immer Sie eine Frage haben sprechen Sie uns an, hier oder auch persönlich im Rathaus, in der Fußgängerzone oder im Supermarkt, denn wir machen Politik von Bürgern für Bürger!

Die Geschichte der GUT

Noch eine Partei in Tönisvorst? – Keine Partei – eine Wählergruppe!

Die GUT – Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster – wurde gegründet, um zur Kommunalwahl ausschließlich in Tönisvorst anzutreten. Denn Wahlvorschläge zur Kommunalwahl können nach den gesetzlichen Regelungen in Nordrhein-Westfalen sowohl von politischen Parteien als auch von Wählergruppen und von Einzelbewerbern eingereicht werden.

Der Gründung der Wählergruppe am 10.11.2008 vorausgegangen war der geschlossene Austritt der Mitglieder der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Rat der Stadt Tönisvorst aus der Partei Bündnis 90/ Die Grünen. Die Stadtverordneten Herbert Derksen, Edith Furthmann, Harald Gerland und Peter Lindackers schlossen sich zur neuen Fraktion mit der kurzen und griffigen Bezeichnung „GUT – Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster“ zusammen .

Was war passiert?

Wer wollte, konnte schon im November 2008 aus der Presse erfahren, dass und warum sich die GUT – Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster – gegründet hat. Hier ein kurzer Überblick über die Ereignisse 2008:

Vor der Mitgliederversammlung des Ortsverbands der Grünen Tönisvorst im Frühjahr 2008 kam es zu einem – damals als erfreulich angesehenen – Parteieintritt vieler neuer Mitglieder, die vorher anderweitig politisch engagiert waren. Mehrere dieser Neumitglieder bekundeten ihr Interesse an der Vorstandsarbeit bei den Grünen und wurden von den Mitgliedern auch mit Vorstandsposten betraut.

Es folgten monatliche Vorstandssitzungen bis September 2008. Doch bei diesen Vorstandssitzungen ging es nur am Rande um die Vorbereitungen zur Kommunalwahl, die damals noch für Juni 2009 vorgesehen war. Einige der neuen Vorstandsmitglieder stellten leider die inhaltliche Arbeit innerhalb des Vorstandes eher hinten an. Nachdem erst ein Vorstandsmitglied zurückgetreten war, folgten andere. Die Fraktion forderte den Rücktritt von Teilen des Vorstandes und beantragte eine außerordentliche Mitgliederversammlung.

Inzwischen waren weitere Mitglieder angeworben und auch in den Ortsverband der Grünen aufgenommen worden. Der Restvorstand versuchte wegen rechtlicher Bedenken über den Kreisvorstand und den Landesverband der Grünen diese „Neu-Mitglieder-Schwemme“ einzudämmen, doch Kreis und Landesorganisation reagierten nicht. Bei einer Mitgliederversammlung der Grünen in Tönisvorst am 28. Oktober 2008 traten dann, wie erwartet, viele neue Gesichter auf, die zuvor im grünen Umfeld nie erschienen waren.

Gründer und GUT-Mitglieder der ersten Stunde: v.l.n.r. Peter Lindackers, Herbert Derksen (hinten), Daniel Ponten, Klaus Furtmann, Edith Furtmann, Harald Gerland, Barbara Ulrike Juch

Gründung der GUT

All jenen „Vormals-Grünen“ aber, denen ihre Politik für Tönisvorst auch nach diesen Ereignissen am Herzen lag, beschlossen, sich zu einer Alternative zu formieren, um unbeeinflusst und unabhängig grüne Politik in Tönisvorst fortzusetzen. Die Fraktion machte den Anfang. Dann folgte die Gründung der Wählergruppe. Mit der Gründung der GUT – Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster – hatten die Wählerinnen und Wähler seinerzeit diese Möglichkeit zurückerhalten.

Die Gemeinschaft Unabhängiger Tönisvorster, der heute neben fast allen „Altgrünen“ der ersten Generation inzwischen auch viele neue Mitglieder, die ehemals der CDU, SPD, FDP oder UWT nahe standen, angehören, bekennt sich zur Demokratie, zum Grundgesetz, zur Politik ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit und zur Gewaltfreiheit. Die GUT ist frei von Parteien- und Fraktionszwang und lehnt extrem rechte oder extrem linke politische Positionen ab und sie lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein, denn GUT für Tönisvorst ist gut für jeden einzelnen Bürger, gemeinsam für unsere Stadt.