Rheinische Post am 09.07.2026
Auf Antrag der GUT-Fraktion beschloss der Ausschuss einstimmig, dass die Bevölkerung stärker für die kleintierschonende Nutzung von Mährobotern sensibilisiert werden soll – beispielsweise über Informationen auf der städtischen Internetseite www.toenisvorst.de. […]
Lange diskutierten die Ausschussmitglieder über einen Antrag der GUT-Fraktion, wonach ein Pilotprojekt zur Wiederverwendung von verblühten Blumenzwiebeln auf den städtischen Friedhöfen entwickelt und umgesetzt werden soll. Die Idee: Es werden Sammelbehälter für abgeblühte Frühjahrsblüher aufgestellt. Die gesammelten Zwiebeln werden fachgerecht trocken, kühl und belüftet eingelagert. Später sollen die eingelagerten Zwiebeln an geeigneten öffentlichen Standorten wieder ausgepflanzt werden. Im Frühjahr, so die GUT, würden auf den Friedhöfen Frühjahrsblüher auf Gräbern aufgestellt und nach dem Verblühen häufig mitsamt den Zwiebeln entsorgt – „obwohl viele Arten mehrjährig sind und bei sachgerechter Behandlung in den Folgejahren erneut austreiben und blühen können“. […]
Reimer Martens vom Nabu sicherte Unterstützung zu, auch der Verein „Vorst aktiv“ habe bereits Bereitschaft signalisiert, hieß es vonseiten der GUT, und man selbst werde sich ebenfalls einbringen und auch die Lagerung der Zwiebeln übernehmen. Das Projekt soll nun zunächst auf dem Friedhof in Vorst starten. Bei einer Gegenstimme der FDP und Enthaltung der AfD wurde der Antrag angenommen.
Marc Schütz für die Rheinische Post, 09.07.2026
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